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26.11.2008
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Historisch-kritische Edition im virtuellen Raum 

Möglichkeiten und Grenzen elektronischer Editionen vor dem Hintergrund einiger Kernprobleme der Editionswissenschaft

 J√∂rg Dieter, 2002


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Einleitung

Textedition wird seit √ľber 2000 Jahren betrieben. Computer, die einem breiteren Benutzerkreis zug√§nglich sind, gibt es seit ungef√§hr 20 Jahren. In letzter Zeit sind multimediaf√§hige Computer in fast jeden Haushalt eingezogen und selbst Geisteswissenschaftler beginnen sie als Arbeitswerkzeug zu entdecken. In Folge dessen werden vermehrt historisch-kritische Editionen auf CD-ROM ver√∂ffentlicht und das Potential  dieser Form der Aufbereitung wird in der Fachliteratur rege diskutiert. Dabei wurden jedoch bisher die M√∂glichkeiten und Probleme, die bei der Umsetzung von historisch-kritischen Editionen in einem digitalen Medium entstehen, kaum zu den Grundproblemen der Editionswissenschaft selbst in Beziehung gesetzt. 

F√ľhren uns elektronische Editionen tats√§chlich zu einer neuen Editionspraxis oder sogar zu substantiellen Fortschritten in der Editionswissenschaft oder ist der ganze Wirbel um Hypertext und Multimedia nur Effektehascherei?

Will man in dieser Frage √ľber das blo√üe Meinen und Behaupten hinaus zu wirklich substantiellen Ergebnissen kommen, muss zuerst gefragt werden, was eigentlich der Zweck historisch-kritischer Edition ist. Erst nachdem dieser gekl√§rt wurde, k√∂nnen die Probleme, die dem Erreichen dieses Zwecks im Wege liegen, herauspr√§pariert werden. Auf dieser Grundlage l√§sst sich schlie√ülich sinnvoll diskutieren, wo elektronische Editionen dazu beitragen k√∂nnen diese Probleme zu l√∂sen und wo sie sie lediglich verdecken oder sogar neue schaffen.

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